AG Verkehr

Die Arbeitsgruppe ‚Verkehr‘ ist derzeit bemüht, Sitze im Fahrgastbeirat der Stadt Koblenz zu erhalten, um die Verkehrssituation für die Schülerinnen und Schüler an den Koblenzer Schulen zu verbessern.

Damit verbunden sind in erster Linie; Eine bessere Anbindung der Orte in und um Koblenz an die Koblenzer Schulen, bessere Abstimmung der Fahrzeiten mit den Schulzeiten, höhere Taktdichte und der Einsatz größerer Busse.

 

„Warum kümmert sich die SSV darum?“

Die Antwort ist ganz einfach. Viele Schülerinnen und Schüler in Koblenz, kommen aus den umliegenden Ortschaften, Gemeinden und Städten wie Vallendar, Mülheim-Kärlich, Bendorf und Waldesch. Die dort angebotenen Busverbindungen lassen derzeit sehr zu wünschen übrigen. So sind entweder die Abfahrtszeiten so ungünstig, oder die Busse fahren so selten, dass man teilweise eine Stunde zu früh an der Schule ist. Auch die Heimfahrt wird durch solche Abfahrtszeiten erschwert. Dabei würde es ja schon genügen, wenn die Busse etwa 15 min vor Schulbeginn in Koblenz sind, statt kurz nach Schulbeginn ankämen. Entsprechendes gälte auch für das Schulende, beispielsweise 15 Minuten nach Schulschluss.

Auch eine höhere Taktdichte bei den Abfahrtszeiten ist sinnvoll, wie zum Beispiel ein 10 oder 15 Minuten Takt auf einzelnen Linien, da dann das Fahrgastaufkommen bei Schülerinnen und Schülern besser verteilt werden könnte. Schließlich sind nicht nur Schülerinnen und Schüler mit den Bussen unterwegs, sondern auch Menschen die zur Arbeit oder zum Arzt wollen. Das ganze zu entzerren trüge erheblich zum Komfort für alle, inklusive der Busfahrerinnen und Busfahrer, bei, außerdem könnten so Verspätungen verringert oder gar vermieden werden.

Schlussendlich gibt es Probleme mit überfüllten Bussen: Auf den meisten Linien fahren sogenannte „Solobusse“, also kurze Busse. Mit rund 41 Sitz- und 52 Stehplätzen (je nach Bauart des Busses) sind diese schnell, meist schon nach den ersten beiden angefahrenen Ortschaften, überfüllt. Überfüllte Busse stellen zu dem, besonders bei schwierigen Straßenverhältnissen, ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Fahrgäste dar. Für Entspannung würden Gelenkbusse sorgen. Sie haben wesentlich höhere Kapazitäten und sind daher für den SchülerInnenverkehr unbedingt notwendig.

Allerdings kann jeder einzelne Punkt alleine nicht wirken. Die von uns gestellten Forderungen können nur zusammen eine Verbesserung bewirken. Die verantwortlichen Verkehrsplaner müssen genau das begreifen und entsprechend handeln. Dass ist das Ziel der „AG Verkehr“, dafür setzen wir uns ein, damit wir alle möglichst bald, einen sicheren und komfortableren Schulweg haben.

 

Bisher verweigert uns leider der Fahrgastbeirat eine Beteiligung. Daher liegt dort ein großes Stück Arbeit vor uns. Wir werden als Arbeitsgruppe und SSV jedoch hartnäckig und engagiert an diesen Zielen arbeiten und zeigen, dass auch unsere Bedürfnisse beim ÖPNV (Öffentlicher Personen Nah-Verkehr) berücksichtigt werden müssen.

 

Koblenz,  6. Januar 2014
Alexander Patrik Holland

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